MC Werdener Sangesfreunde e.V.
 
 

 
 
 
      






Werdener Sangesfreunde auf großer Fahrt

   Für die frühen Nutzer des Parkplatzes der Werdener Feintuchwerke war es sicherlich eine angenehme Überraschung, als unerwartet aus 60 Männerkehlen ein fröhliches Lied erklang, bevor sich die Sängergemeinschaft mit einem großen doppelstöckigen Bus, der sonst meist die Truppe von Andre Rieu befördert, auf den Weg machte. Das Ziel war Warstein.

   Am Wehr der Möhnetalsperre gab es eine Rast und viele, zum Teil traurige Erinnerungen der älteren Werdener an das gewaltige Hochwasser nach der Bombardierung der Staumauer am 17. Mai 1943 wurden geweckt und ausgetauscht. Über 1000 Menschen fanden damals den Tod. Werden blieb, wenn auch das Hochwasser bis an den Kirchberg stand, davon verschont, da schon vorher der Baldeneysee abgelassen worden war und so die Flutwelle beim Wiedereinstau von 2000 auf etwa 1000 Kubikmeter pro Sekunde reduziert werden konnte.

          



   Am Ziel, der Brauerei in Warstein, bestand ausreichend Gelegenheit, vor und nach der Besichtigung der eindrucksvollen Brauereianlagen eventuelle traurige Erinnerungen und insbesondere den aktuellen Durst mit dem dort gebrauten Bier zu löschen. Dass dabei gesungen wurde, war allenfalls für die vielen anderen Besucher der Brauerei eine Überraschung. Großen Applaus gab es dabei für eine Werdener Neueinstudierung: "Humulus lupulus…hordeum vulgaris" , passend zur Brauerei: "Hopfen und Malz, Gott erhalt's". Sie wurde, wen überrascht es, in der Brauerei mit besonderer Innbrunst vorgetragen.

   Höhepunkt und Abschluss des Ausflugs an den Nordrand des Sauerlandes war der Start von über 100 Heißluftballons im Rahmen der 25. Warsteiner Montgolfiade. Ein beeindruckendes Erlebnis, das gekrönt wurde durch die Deutschlandpremiere eines ganz ungewöhnlichen niederländischen Ballons: Ein dem Selbstporträt des Malers Vincent van Gogh nachempfundener riesiger Kopf stieg in den Himmel und reiste mit großer bunter Begleitung Richtung Arnsberger Wald.





   Für die Sangesfreunde war es ein gelungener Abschluss der Sommersaison. Nun gilt es, das Programm für die Adventkonzerte einzustudieren, denn wie wir ja alle wissen: Weihnachten kommt immer ganz plötzlich.





 
 
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